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Liebe Leser & Leserinnen, liebe Freunde & Freundinnen von XTRA!

CCC: CORONA – COVID – CHAOS!

Was erleben und erlebten wir nur gerade für turbulente Zeiten: Aus Anstands- wurden Abstandsregeln, aus Höflichkeits- Unhöflichkeitsbekundungen, das nach wie vor geltende Vermummungsverbot wurde durch die Maskenpflicht praktisch aufgehoben – und erstmals in der Geschichte der Zweiten Republik ist die Miliz einberufen worden. Zahllose übers Knie gebrochene (und letztendlich vielfach nicht halten werdende) Verordnungen und Gesetze in Bezug auf Ausgangs- und sonstige Beschränkungen das Alltagsleben betreffend wurden erlassen – und von manchen Wichtigtuern für ihr Ego genützt, ähnlich mancher nun möglicher Polizei- & Amtswillkür…

Binnen kürzester Zeit – ab Freitag, dem 13. März 2020 – erlebten Österreichs Bürger Erfahrungen, welche für sie zuvor unvorstellbar schienen. Ämter & Behörden verhängten Strafen, die zwar beeinsprucht werden konnten und inzwischen großteils auch aufgehoben wurden, die aber – wenn sie bereits bezahlt waren, nun nicht refundiert werden, was auch für mögliche Anwaltskosten zutrifft…

Auf der der Polit-Ebene gab es anderes zu beobachten: Der grüne Vizekanzler Werner Kogler ging zwei Tage nach dem von ihm mitgetragenen Beschluss der allgemeinen Maskenpflicht (zwar noch vor In-Kraft-Treten selbiger Verordnung, jedoch zu einem Zeitpunkt, an dem die Geschäfte bereits mit der „Pappenwindel“ aufwarteten) seelenruhig im Supermarkt ohne Maske einkaufen! Der türkise Bundeskanzler Sebastian Kurz nahm im Kleinwalsertal ohne jegliche Abstands- & Masken-Regeln ein Bad in der Menschenmenge und ließ sich dabei feiern, ohne sich nachher dafür zu entschuldigen. Seine kurzfristige Amtsvorgängerin gewährte sich als Autofahrerin ein Bierlein zu viel, sie aber entschuldigte sich dafür. Und Bundespräsident Alexander Van der Bellen „verplauderte“ sich im Schanigarten einer Pizzeria mit Gattin & Freunden um fast 90 Minuten nach der festgelegten Sperrstunde! Spitzfindige Advokaten, die in jedem rechteckigen Dreieck unzählige Winkel erkennen, erklärten jedoch alsbald, es sei ohnedies alles rechtlich gedeckt gewesen – schön blöd auch hier wieder einmal jeder, der Organmandats- oder gar Anzeigen-Strafen wegen ähnlicher (Nicht-)Delikte bereits bezahlt hatte…

Um es wieder einmal mit Konstantin Wecker (1992!) auf den Punkt zu bringen: „Wer seinem Staat vertraut, der muss damit leben, dass, was heute noch Recht ist, oft Unrecht wird über Nacht! Dennoch nicht verzagen, überstehn! Leben heißt Brücken schlagen über Ströme, die vergehn“…

„Nicht verzagen – überstehn“ hieß es auch bei der Vienna Pride 2020! Weltweit wurden & werden mannigfaltige Großveranstaltungen gecancelt, dazu zählen auch zahllose Pride-Events – und natürlich musste auch die Vienna Pride der Corona-Covid-Situation Tribut durch Absage zollen. Trotzdem wurde in Wien der Juni zum „Pride-Month“ erklärt: Die Straßenbahnen fuhren Regenbogen-beflaggt, Regenbogen-Fahnen wehten vor zahlreichen öffentlichen Häusern & Einrichtungen, zur „Fensterl-Parade“ war gerufen; und anstatt der traditionellen (25.) Parade gab es diesmal einen „Regenbogen-Corso“ – bestehend aus mehr oder minder entsprechend drapierten PKWs & Motorrädern –, der am 27. Juni 2020 zwischen 17:00 und 18:30 Uhr dreimal die Innenstadt „andersrum“ umrundete, um ein deutliches Zeichen für die Sichtbarkeit der LGBTIQ*-Community zu setzen. Hierzu gibt es in dieser Ausgabe eine brandaktuelle Fotostrecke – siehe Rückseite der aktuellen Ausgabe. Conclusio: Leben heißt Brücken schlagen…

Die Redaktion

HIER GEHT ES ZUR AKTUELLEN AUSGABE VON XTRA! – ÖSTERREICHS GRÖSSTEM QUEEREN MAGAZIN – KOSTENLOS DOWNLOADEN – VIEL SPASS BEIM LESEN!!! >>>>>

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